Klangskulptur gegen Homophobie, Transphobie

Wir sagen es durch die Blume, weil das schon immer einfacher war - damals, in den 1950er Jahren, ebenso wie heute. Wir steckten Blumen in eine Bodenvase der besonderen Art und schickten sie auf Reisen zu Rathäusern und an Orte, wo ihnen Öffentlichkeit garantiert ist. Denn einige ihrer Blüten können sprechen. Auf Knopfdruck erzählen sie von vergangener und gegenwärtiger Diskriminierung, aber auch vom Aufbegehren dagegen. Es sind persönliche Geschichten, kleine und große, Erlebnisse aus der Vergangenheit, die bis heute nachwirken, vor allem aber auch Geschichten aus dem Alltag, hier und heute.
Es ist noch gar nicht lange her, dass hierzulande Homosexuelle ganz offiziell ver­folgt wurden. Und die Opfer dieser homofeindlichen Justiz warten noch heute auf ihre Rehabilitation.

Die Blume ist seit Januar 2010 auf Wanderschaft.

durchdieblu.me

mit Christian Find

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